42. VFV Cup, Halbfinale: Dornbirner SV erster Finalist, alle Spiele, alle Tore, Termine, Endspiel-Termin

Außenseiter Dornbirner SV fertigt Favorit Hard mit 4:0 ab

Vorarlbergligaklub aus Haselstauden steht sensationell nach dem klaren Heimsieg zum dritten Mal im Endspiel vom heimischen Pokalbewerb

Jubelstimmung im Lager von Dornbirner SV und große Enttäuschung beim Regionalligaabsteiger Hard. Die Haselstauder schossen den Favoriten aus der Bodenseegemeinde mit 4:0 vom Platz und stehen nach 2013 und 2016 zum dritten Mal im heimischen Cupfinale. Nichts wurde es für das enttäuschende Hard für die fünfte Finalteilnahme. Der Schock von Hard saß tief: Innenverteidiger Andreas Simma musste nach drei Minuten mit einer schlimmen Sprunggelenksverletzung schon vom Platz. Nach zwanzig Minuten erlitt Exprofi Matthias Koch eine Knieverletzung und musste auch ausgetauscht werden. Von diesem Schock in der Anfangsphase hat sich Hard bis zum Schlusspfiff nicht mehr erholt. „Einfach ein Traum solch einen klaren Heimsieg zu feiern. Wir stehen mehr als verdient im Finale, waren die klar spielbestimmende Truppe. Mit dem 4:0 waren die Harder noch gut bedient. Jetzt wollen wir diesen begehrten Pott endlich holen“, so ein überglücklicher  DSV Sportchef Marcel Lipburger. „Die zwei Verletzungen ausgerechnet zum falschen Zeitpunkt erlitten. Die anderen Mitspieler hätten halt mehr tun müssen aber haben sie nicht. Die Belastungen der letzten Wochen waren der Mannschaft aber deutlich anzumerken. Gott sei Dank ist die Saison am Samstag zu Ende.“, so ein enttäuschter Hard-Funktionär Markus Gartner. Dreimal hatte Hard heuer im Cup mit 4:0 gewonnen, im Halbfinale kam mit demselben Ergebnis das bittere Aus. Die Julian Connection war für die Haselstauder wieder der Erfolgsgarant: Die Führung gelang aber Daniel Schelling aus spitzem Winkel, als er mit einem Geniestreich Goalie Dominik Lampert überhob (36.). Sechs Minuten später noch das zweite DSV-Tor durch Julian Erhart nach toller Hereingabe von Julian Schelling. Erhart knallte den Ball aus vollem Lauf ins lange Eck. Schon zur Pause war die Partie gelaufen. Nach Seitenwechsel gleich Tor Nummer drei durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter von Julian Birgfellner (47.). Den umjubelten Endstand zum 4:0 besorgte Julian Schelling mit einem Solo (57.). Übrigens: Hard Kicker Elvin Ibrisimovic wird höchstwahrscheinlich zu Bundesligaklub Wacker Innsbruck wechseln, ein lukratives Angebot für den 18-jährigen Vollblutstürmer steht kurz vor der Vertragsunterzeichnung   

42. Uniqa VFV-Cup, Halbfinale

Hella Dornbirner SV - Hotel am See FC Hard 4:0 (2:0)

Sportplatz Haselstauden, 300 Zuschauer, SR German Böckle

Torfolge: 36. 1:0 Daniel Schelling, 42. 2:0 Julian Erhart, 48. 3:0 Julian Birgfellner (Foulelfmeter), 58. 4:0 Julian Schelling

Gelb-Rote Karte: 86. Tsohataridis (DSV/Foulspiel)

Hella Dornbirner SV: Fend; Jevic, Gehrer, Tsohataridis, Kalkan; Handanagic (82. Karaca), Daniel Schelling (63. Hartmann), Erhart, Kaya, Birgfellner (72. Bachmann); Julian Schelling

Hotel am See FC Hard: Dominik Lampert; Peer, Andreas Simma (3. Kucera), Srbulovic, Altuntas; Alsufi (68. Mistura), Maccani, Koch (20. Gisinger), Yasar, Markus Grabherr; Ibrisimovic

World-of-Jobs VfB Hohenems – blum FC Höchst Mittwoch 16. Mai

Stadion Herrenried, 19 Uhr, SR Karagic

Titelverteidigung bleibt für Hohenems das Ziel

Trotz der Absenzen von Torjäger Sefa Gaye und Johannes Klammer geht der Titelverteidiger Hohenems als Favorit in das zweite Semifinale gegen Vorarlbergligaklub Höchst. „Höchst hat sehr gute Einzelspieler mit viel Qualität. Viele Spieler haben schon mehrjährige RLW-Erfahrung gesammelt. Höchst gehört zu den Topklubs in der Vorarlbergliga. Aber für uns zählt nur die Titelverteidigung im Pokal“, sagt Hohenems-Coach Peter Jakubec. Sieben Mal stand Hohenems im Cupfinale und fünf Mal davon holte man auch den Pott (1989, 1991, 1996, 2004, 2017). „Ich traue meiner Mannschaft den Finaleinzug auch auswärts zu. Mein Team wird sich mächtig ins Zeug werfen und ist aktuell in sehr guter Verfassung. Wir möchten Hohenems mehr als nur fordern“, so ein optimistischer Höchst-Trainer Bernhard Erkinger. Seine Mannschaft, welche noch die große Chance auf den Titelgewinn in der Vorarlbergliga besitzt, kann in Bestbesetzung antreten. Im Cup steht Jeffrey Abwerzger für Oldie Matthias Nagel zwischen den Pfosten. Höchst stand vor drei Jahren bisher das einzige Mal im Endspiel und verlor dort gegen FC Dornbirn erst im Elferschießen (3:4).

Finale: Hella Dornbirner SV – VfB Hohenems/FC Höchst Mittwoch, 30. Mai

Stadion Herrenried in Hohenems, 19 Uhr

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