Landesliga wird aufgestockt - Bizau und Langenegg zittern um Ligazugehörigkeit

Zwei Wälder-Traditionsvereine zittern um Zugehörigkeit in der Vorarlbergliga

In der Klausur des Vorarlberger Fußballverbandes stand die Problematik zwecks Ligeneinteilung für die kommende Saison groß auf der Tagesordnung. Die Vorarlberger Landesliga umfasst in der neuen Meisterschaft 2018/2019 16 Vereine wie die höchste Spielklasse des Landes, sprich Vorarlbergliga. Die Fünftklassigkeit auf Landesebene wird aufgrund der Schwierigkeiten in Bezug Auf- und Abstiegsbestimmungen sowie dem Unsicherheitsfaktor auf 16 wie bisher 14 Klubs aufgestockt. Allerdings zittern zwei große Wälder-Traditionsvereine noch um die Zugehörigkeit in der Vorarlbergliga. Sowohl der Landesliga-Spitzenreiter Bizau als auch Drittplatzierte in der Vorarlbergliga, Langenegg müssen bis spätestens 15. Mai ein Ansuchen beim VFV einreichen um ab Sommer 2018 sportlich in der Viertklassigkeit zu spielen. Vor zwei Jahren wurden die Bestimmungen und Mindestanforderungen für die Regionalliga West auch auf die Klubs in der Vorarlbergliga angepasst. Bizau, die Hinterwälder führen mit neun Punkten vor dem Dritten Kennelbach die Tabelle in der Landesliga überlegen an und der sofortige Wiederaufstieg ist eigentlich mit solch einer Klassemannschaft nur mehr Formsache. Aber das Spielfeld vom Bergstadion Bizau ist laut den VFV Bestimmungen zu klein für Partien in der höchsten Spielklasse des Landes. Laut ÖFB muss die Mindestgröße 90 mal 60 Meter betragen, das Spielfeld des Bergstadion verfügt aber über die Maße von 96 mal 50 Meter, ist also um zehn Meter zu schmal. Der Vorarlberger Fußballverbandsvorstand wird am Ende der Saison darüber befinden, wo die Hinterwälder künftig spielen werden. Vor fünf Jahren wurde das Bergstadion mit Unterstützung der Gemeinde, des Landes und vielen Eigenhelfern um rund eine Million Euro saniert und ist heute ein richtiges Schmuckstück in der Region. Eine abermalige Verbreiterung an der Ostseite ist wegen des angrenzenden Bizauer Baches aber nicht mehr möglich. „Ohne Nebengeräusch wird es so oder so nicht gehen“, weiß VFV-Vizepräsident Peter Schneider. Vor vier Saisonen spielte Bizau sogar in der Westliga.

Knapp vier Meter fehlen in Langenegg

Im Vorjahr wurde Zima FC Langenegg mit zehn Punkten Vorsprung auf Anhieb Meister in der Vorarlbergliga. In dieser Saison liegt das Wälderteam zur Winterpause auf dem dritten Tabellenplatz und mit einem Spiel weniger und nur einem Punkt Rückstand auf Leader SW Bregenz sogar wieder auf Kurs Richtung erfolgreiche Titelverteidigung. Doch Langenegg zittert wie Bizau um die Zugehörigkeit in der V-Liga. Das Spielfeld im Weiher in Langenegg ist 99,80 mal 56,40 Meter groß. Also knapp vier Meter in der Breite fehlen laut den Anforderungen. Das Langenegger Spielfeld ist sogar knapp zehn Meter zu lang. Trotzdem muss der Klub nun dem VFV schriftlich ein Ansuchen vorlegen, dass in absehbarer Zeit das Spielfeld verbreitert wird.  

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