Neue Bestimmungen bringen genügend Gesprächsstoff

Gravierende Änderungen im Unterhaus hat der Fußballverbandsvorstand für diese und nächste Saison beschlossen

Aufgrund der neuen Ligeneinteilung ab der Meisterschaft 2018/2019 gibt es im Vorarlberger Amateurfußball gravierende Änderungen. Mit der Vorarlbergliga, Landesliga, 1. Und 2. Landesklasse beinhaltet es ab 2018/2019 nur noch vier Ligen für Kampfmannschaften.  Die Kampfmannschaften Beschling, Mittelberg, Au, Mäder, Krumbach, Hochmontafon und Vandans werden ab 2018/2019 in die 2. Landesklasse eingestuft. Die 1b-Teams werden eine separate Meisterschaft mit auch vier Spielklassen austragen. Der Fußball Verbandsvorstand hat in seiner Sitzung Anfang Juli die Auf- und Abstiegsbestimmungen für die kommende Saison 2017/2018 neu beschlossen. 2017/2018 fällt die gut angekommene Relegation der letzten drei Jahre diesmal aus. Die Landesliga wird wie die Vorarlbergliga ab 2018/2019 auf 16 Vereine aufgestockt. Die fünf teilnehmenden Vorarlberger Mannschaften in der Westliga könnten ab der Winterpause dem Verband mitteilen, dass sie auf eine weitere Teilnahme in der höchsten Spielklasse Österreichs verzichten. Die Neueingliederung in die Vorarlbergliga oder Landesliga würde das VFV Präsidium dann entscheiden.

Harte Sanktionen in der Vorarlbergliga

Schon in der abgelaufenen Saison 2016/2017 in der Vorarlbergliga sprachen viele Insider sogar von einer Wettbewerbsverzerrung. Durch den Nichtaufstieg von Meister Langenegg (zu kleine Platzbreite) kam es in den letzten Spieltagen zu größeren Problemen, viele Vereine verzichteten auf den Aufstieg und spielten nur noch mit angezogener Handbremse oder gar der zweiten Garnitur. Deshalb musste der Zweitplatzierte Alberschwende in die Westliga aufsteigen. Für die kommende Saison könnte sogar der Sechstplatzierte in den Genuss vom Aufstiegsrecht in die Westliga Gebrauch machen. Steigt der Meister der Vorarlbergliga aufgrund der Nichterfüllung der Mindestanforderungen für die Regionalliga nicht auf und bekommt er für die Saison 2018/2019 eine Sondergenehmigung, dann beginnt er die kommende Saison mit 10 Minuspunkten. Es könnte aber wieder der Zweitplatzierte in die Drittklassigkeit aufsteigen, wenn der Meister keine entsprechende Infrastruktur besitzt. Allerdings droht den Klubs, welche die Mindestanforderungen Infrastruktur Regionalliga mit einer Übergangsfrist bis 30. Juni 2018 nicht erfüllen, sogar die Zurückversetzung in die Landesliga und bei einem Verzicht die Eingliederung in die 2. Landesklasse. Für Hochspannung ist gesorgt, denn mit Langenegg (VL) und Bizau (LL) haben zwei Wälderklubs reelle Titelchancen, aber sie erfüllen die Mindestanforderungen der Infrastruktur nicht. Auch der kleine Platz in Gaißau (LL) würde erhebliche Probleme bei einem Aufstieg in die VL bringen.  

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